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Die Dreharbeiten

Wir haben in 5 Städten Deutschlands gedreht
Berlin - Köln - München - Freiburg - Frankfurt

Berlin: wir haben vier Tage und vier Nächte im wahrsten Sinne des Wortes durchgedreht!

Deliah mit ihren Mitschülern an der jüdischen Oberschule haben uns sehr überzeugt. An der jüdischen Oberschule kann sich manche "normale" Schule ein Beispiel nehmen. Übrigens koscher Mittagessen an der Jüdischen Oberschule ist nicht nur rein sondern richtig lecker! Tagsüber Judentum vom feinsten, Louder Foundation, Abraham Geiger Kolleg und nachts natürlich das Berliner Nachtleben.
Die Jugendlichen in Berlin, Deliah, Daniel, Moishe, Alina, Konstantin, Super Ruben und seine Freunde, vor allen Dingen Dr. Anne Brenker vom Abraham Geiger Kolleg, Rabbi Spinner von der Louder Foundation haben uns super unterstützt. Vielen Dank! Hauke Cornelius von der jüdischen Oberschule ist einfach ein Schatz!
Danke auch an Gernot Erler, dass wir in seiner Wohnung schlafen konnten - so haben wir uns Hotelkosten gespart!

Köln: Mike, jung, dynamisch, weltoffen, Informatiker, Basketballspieler, haben wir 2 Tage und Nächte begleitet. Dabei haben wir unter anderem die Arbeit beim BJJSK (Bund Jüdischer Jugendlicher und Studenten Köln) gefilmt und die Männerrunde mit Mikes muslimischen Freunden; da war alles dabei, was dazu gehört zu einer orientalischen Männerrunde: natürlich Shisha, harte Cocktails und Hip-Hop-Videoclips. Schade, dass wir arbeiten mussten, aber der geshakte Mai Tai von Mike hatte es schon in sich!
Die Jungs und Mädels vom BJJSK lieben es, Salsa zu hören und zu tanzen, deshalb heißt der BJJSK unter anderem "bis jeder Jude Salsa kann" (nur so konnten wir uns den Namen der Organisation merken). Die Aufnahmen in der russischen Salsadisco waren aufregend und ermüdend... Der russische Clubbesitzer hat voll mitgemacht - sehr flexibel und die gesamte Truppe um Mike auch. Auch wenn Mike in der Russendisko zu später Stunde die Partylaune tatsächlich verging - wer hätte das gedacht. Dima und Daniel, die Rapper, die mit "Going to the synagoge" einen wichtigen Beitrag zum Soundtrack liefern, legten aber locker ihre Hip-Hop-Platten auf - und "the ladies go wild"...
Das Basketballtraining bei Makkabi Deutschland war hart für Mike - ist nicht umsonst die jüdische Nationalmannschaft Deutschlands. Ansonsten viele Bilder und Interviews mit Mike, BJJSK, Mikes Freunden, Rap-Aufnahmen mit Dim-One und Daniel... Mehr wird nicht verraten - Film anschauen!

München: Lea - mit 23 Jahren schon Chemikerin am Forschungslabor UNI München und noch engagiert bei jung und jüdisch München... Und bei all dem Stress ist sie echt nicht gestresst! Die Dreharbeiten in München waren genial! Gutes Wetter - Biergartenphilosophie - gut gelaunte liberale jüdische Gemeinde... Vielen Dank, dass wir am Shabbat Leas Gottesdienst drehen durften - und wieder lecker koscher Häppchen genossen haben!
Margarethe fing während der Dreharbeiten an, nur noch bayerisch zu reden - (ist ihre Heimat); Steph hat sich sehr gewundert, dass die Bierkrüge im Hirschgarten mit Klobürsten gewaschen werden, das liegt an der Größe der Krüge! Lea, Lena, Adrian, die jüdische Gemeinde, alle haben uns mit offenen Armen aufgenommen. Trotz ständiger Verfolgung mit der Kamera waren alle gut gelaunt!
DANKE!

Freiburg: Dimitry - Dima 1 - rebellischer Rapper, wohl erzogen, jedoch sehr kritisch, erstklassischer asiatischer Kampfsportler, viele Freunde aus unterschiedlichsten Kulturen und Herkunftsländern. im Jugendzentrum wurden wir von tanzenden Kindern und coolen Jungs in Sonnenbrillen begrüßt. In der Laubhütte ging es dann zur Sache - ist Shabbes wirklich so cool? Wird der harte Rapper Dima bald streng religiös? Die Fragen bleiben offen, doch wir hatten spannende Streitgespräche, filmten wilde Bilder und, Musik- und Videoclip-Aufnahmen, die uns hinter der Kamera rumtanzen ließen; mehr wird nicht verraten - Film anschauen!
Danke an Dimitry - an Liza, Bess, David, und an die jüdische Gemeinde in Freiburg. Der Käsekuchen an Shawout war genial!

Frankfurt: Die 24-jährige Schriftstellerin Lena empfing uns mit offenen Armen und noch offeneren Worten. Ihr Kommentar brachte die Aussage des Films genau auf den Punkt. Die Finger flogen über die Tasten, die Menschen und Autos zischten nur so an Lena vorbei, doch noch viel schneller zischten ihre Gedanken, die uns (und hoffentlich bald auch euch) halfen, junge Juden in Deutschland kennen zu lernen und zu verstehen.